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Hamburger
Abendblatt 26.11.2009 - 14:13
Ozeanien
komplettiert Grassi-Dauerausstellung
Die Dauerausstellung im Leipziger Grassi Museum ist komplett. Ozeanien vervollständigt als letzter Teil die neue Schau. Leipzig. Sie
sollte am Donnerstagabend eröffnet werden. Unter dem Titel
„Ozeanien – Von Australien bis zur Osterinsel“ zeigt das
Grassi Museum für Völkerkunde einen Ausschnitt seiner 30 000 Stücke
umfassenden Sammlung zu diesem Teil der Erde. Zu sehen sind etwa
2000 Objekte. Es ist das erste Mal seit 30 Jahren, dass Stücke
aus Ozeanien im Grassi wieder in einer ständigen Ausstellung
gezeigt werden. Die einzelnen Abschnitte der Ausstellung wurden
zusammen mit Partnern aus der Region erarbeitet, wie Kustodin
Birgit Scheps-Bretschneider sagte. Dazu gehörten australische
Aborigines. „Sie sind sehr stolz darauf, dass ihre Kultur hier
in Europa gezeigt wird“, sagte die Völkerkundlerin.
Der Hausbaumeister Simeona Saipele vom Südsee-Atoll Niutao/Tuvalu errichtete für die Ausstellung mit drei Helfern ein originales Schlafhaus. „Das Wissen der Hausbaumeister ist Geheimwissen der Familien“, sagte Kuratorin Marion Melk-Koch. „Das haben wir als Geschenk bekommen.“ Der Bau des Hauses sei für die Communitiy der Riff-Insel Niutao ein wichtiges Projekt gewesen. Es bekam einen Namen, der übersetzt bedeutet „ferne Inseln sehen“. Damit sei gemeint, das Haus geht in Welt, um die Welt zu sehen und von der Welt gesehen zu werden. Auch in die anderen regionalen Teile der Ausstellung wurden jeweils Original-Häuser integriert. Die neuen Dauerausstellung „Rundgänge in einer Welt“ bietet den Besuchern auf 4200 Quadratmetern Streifzüge durch Asien, Afrika, Amerika, Europa, den Orient und nun auch durch Ozeanien. |
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n-tv.de 11. November 2009
Riff-Insel-Haus
im Grassi MuseumSüdsee kommt nach Leipzig
Ab dem 26. November wird in Leipzig dauerhaft die Kunst und Lebensart von Australien bis Polynesien gezeigt. Diese Ausstellung soll für museums- und umweltpädagogische Zwecke genutzt werden. Seit drei Wochen
werkelt Hausbaumeister Simeona Saipele vom Südsee-Atoll Niutao/Tuvalu
im Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig. Mit drei
Landsleuten baut er ein traditionelles Tuvalu-Haus aus
Schraubenbaum auf. Das Haus soll ein Herzstück der neuen
Ausstellung "Ozeanien - Von Australien bis zur
Osterinsel" werden. Sie wird am 26. November
eröffnet. Das Grassi werde damit das weltweit einzige Museum
sein, in dem ein original Riff-Insel-Haus steht, sagte
Ausstellungs-Kuratorin Marion Melk-Koch.
Simeona Saipele und seine Helfer brauchen für den Hausbau keinen einzigen Nagel. Nur Hölzer, Blätter und Kokosschnur sorgen dafür, dass ein sturmfestes Haus entsteht. Die Materialien wurden eigens von der Insel-Republik im Pazifik nach Leipzig eingeflogen. Das Haus soll besonders für museums- und umweltpädagogische Angebote genutzt werden nutzen. Tuvalu etwa sei sehr stark vom Klimawandel und dem Anstieg des Meeresspiegels betroffen. "Wenn das so weiter geht, wird es diese Insel in zehn, zwanzig Jahren aller Voraussicht nach nicht mehr geben", sagte Museumsdirektor Claus Deimel. Die neue Ozeanien-Ausstellung werde den Fokus insgesamt nicht nur auf die Kunst der Einwohner von Asien bis Polynesien richten. Auch die Lebensart - und damit verbunden das brandaktuelle Thema Klimawandel - soll ein Schwerpunkt sein. Rund 30.000 Gegenstände umfasst die Sammlung. Erstmals seit 30 Jahren werden Teile davon vom 26. November an wieder dauerhaft in Leipzig präsentiert. |
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DNN-Online, ©
DNN-Online, 12.11.2009, 11:49 (dpa)
Grassi Museum
bringt Südsee nach Leipzig
Leipzig. Seit drei
Wochen werkelt Hausbaumeister Simeona Saipele (67) vom Südsee-Atoll
Niutao/Tuvalu im Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig. Mit
drei Landsleuten baut er ein traditionelles Tuvalu-Haus aus
Schraubenbaum auf. Das Haus soll ein Herzstück der neuen
Ausstellung „Ozeanien - Von Australien bis zur Osterinsel“
werden. Sie wird am 26. November eröffnet. Das Grassi werde damit
das weltweit einzige Museum sein, in dem ein original
Riff-Insel-Haus steht, sagte Ausstellungs-Kuratorin Marion
Melk-Koch, am Mittwoch. Simeona Saipele und seine Helfer brauchen für den Hausbau keinen einzigen Nagel. Nur Hölzer, Blätter und Kokosschnur sorgen dafür, dass ein sturmfestes Haus entsteht. Die Materialien wurden eigens von der Insel-Republik im Pazifik nach Leipzig eingeflogen. Das Haus soll besonders für museums- und umweltpädagogische Angebote genutzt werden nutzen. Tuvalu etwa sei sehr stark vom Klimawandel und dem Anstieg des Meeresspiegels betroffen. „Wenn das so weiter geht, wird es diese Insel in zehn, zwanzig Jahren aller Voraussicht nach nicht mehr geben“, sagte Museumsdirektor Claus Deimel. Die neue Ozeanien-Ausstellung werde den Fokus insgesamt nicht nur auf die Kunst der Einwohner von Asien bis Polynesien richten. Auch die Lebensart - und damit verbunden das brandaktuelle Thema Klimawandel - sollen ein Schwerpunkt sein. Rund 30 000 Gegenstände umfasst die Sammlung. Erstmals seit 30 Jahren werden Teile davon vom 26. November an wieder dauerhaft in Leipzig präsentiert. |
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