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Prinzessin Frederica aus Tonga in Deutschland

 

Eröffnung der James Cook Ausstellung in Bonn

  Fortsetzung

 Die Eröffnung der "James Cook und die Entdeckung der Südsee" ist der Hauptgrund für die Anreise der Prinzessin Frederica von Tonga und polynesischer Musiker und Tänzer nach Bonn. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland widmet dem britischen Seefahrer und Entdecker vom 28. August 2009 bis 28. Februar 2010 diese Ausstellung. Zur Eröffnung am Donnerstag, 27. August, besuchte Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Frederica Fatafehi 'o Lapaha Tuita gemeinsam mit zwei Begleitern ihrer polynesischen Heimat Tonga den Bonner Museumsplatz. Gemeinsam mit Robert Fleck und der Leitenden Kuratorin Adrienne L. Kaeppler eröffnet die polynesische Adelige die Bonner Ausstellung auf dem Museumsplatz. Das Ausstellungsprojekt realisiert die Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Universität Göttingen, dem Kunsthistorischen Museum - Museum für Völkerkunde, Wien (10. Mai bis 13. September 2010), und dem Historischen Museum Bern (7. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011). Für die Eröffnungsfeier im öffentlich zugänglichen Vorhof der Bundeskunsthalle in Bonn  fanden sich zahlreiche Besucher und geladene Gäste ein. Die Sitzplätze reichten nicht aus. (siehe Foto). 

Maoritanzgruppe Ngati Ranana die Zuschauer im Hof der Kunsthalle

  

Die Einstimmung wurde von einer Gruppe Maoritänzer geleistet. Nach dem obligatorischen Ertönen des Muschelhorns, führte Ngati Ranana, deren Name übersetzt einfach Londoner Stammesgruppe bedeutet, neuseeländische Tänze aus. Weiter traten Sie dann zwischen den einzelnen Redebeiträgen auf. Nach Rodert Fleck und Adrienne Kaeppler trat Prinzessin Frederica nach vorn. In Ihrer Rede ging sie zunächst darauf ein, dass eigentlich Ihre Mutter Prinzessin Pilolevu hier stehen sollte. Der Grund für Ihre Abwesenheit liegt aber in de Folgen des schrecklichen Fährunglückes von Anfang August. In diesen schweren Stunden fand sie es für richtiger an der Seite ihres Volkes zu sein. Nach einigen persönlichen Worten verlas die Prinzessin die vorbereitete Rede ihrer Mutter Prinzessin Pilolevu. Die positiven Worte über die Ausstellung verdeutlichten die Wichtigkeit dieses Unternehmens für uns alle und insbesondere für die Völker der Südsee. 

Die Exponate sind wichtige Zeugnisse der eigenen Geschichte. Unumwunden erklärte sie sich dankbar für die Aufbewahrung der Stücke in den überseeischen Museen. Wären die Stücke im Heimatland verblieben, wäre diese bestimmt nicht mehr vorhanden. Alles hängt natürlich von den konservatorischen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Museen. Leider sind diese nun ml nicht in den Ländern des Südsee vorhanden. Man sei aber auch bemüht diesen Zustand in den Südseestaaten zu verändern. Im weiteren Verlauf der Rede konnte natürlich auch nicht der Hinweis fehlen, dass Tonga als einzigstes Land im Pazifik niemals die Kolonie einer fremden Macht war. Insgesamt gesehen war die die sehr versöhnlich und auf eine gute Zusammenarbeit ausgerichtet. Der Beifall zeigte das

Zuschauer beim Tanzunterricht Diskussion nach der Eröffnung
Während einer weiteren Redepause wurde das Publikum noch mehr einbezogen. Die Maoritänzer begannen mit einem kurzen Tanzunterricht. Alle Menschen waren aktiv dabei, während die Prinzessin bereits einer Fernsehanstalt ein Interview gab. Nachdem der Auftritt der Maori beendet war, hatten Fotografen die Gelegenheit die Akteure abzulichten. Kleine Diskussionsrunden bildeten sich.

   

 

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